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Jahreskurs Erziehung zur Fachperson Erziehung

 Individualpsychologische Weiterbildung zur

Fachperson Erziehung

  • Mütter und Väter sind jeden Tag gefordert, Lösungen zu kennen
  • Mütterberaterinnenberaten Mütter und Väter täglich
  • Kinderpflege-Fachfrauen begleiten Eltern in Ausnahmesituationen
  • Pflegeeltern und Tagesmüttermüssen kompetent handeln
  • Krippenbetreuerinnen kennen schwierige Erziehungssituationen
  • Hort- und Tagesschulleiterinnen arbeiten täglich mit Kindern
  • Kindergärtnerinnen begleiten Kinder in einer spannenden Zeit
  • Spielgruppenleiterinnen fördern kleine Kinder in ihren Stärken
  • Lehrer/innen sind herausgefordert zu reagieren

Die Weiterbildung richtet sich an jedermann/jedefrau, der/die sich mit Erziehungsfragen auseinandersetzen will.

Ausgangslage

Für viele Erziehungspersonen ist die Situation mit den Kindern schwierig, sie sind verunsichert und häufig sogar überfordert. Die Strafen sind abgeschafft, aber mit welchen Mitteln kann man dann erziehen? Das Bedürfnis nach Wissen und Handlungskompetenz ist gross. Alle gesellschaftlichen Lager von links bis rechts, private und öffentliche Stellen fordern Erziehungseinsatz. Die demokratische Erziehung basiert auf der Individualpsychologie (IP), welche viele Antworten auf die heutigen Probleme bietet, die im Alltag brauchbar sind und Erfolge erzielen. Ihre Beziehungshaltungen basieren auf tiefenpsychologischen Erkenntnissen.

Individualpsychologie und Erziehung

Die Individualpsychologie wurde von Alfred Adler zu Beginn des letzten Jahrhunderts gegründet. Die Erziehung war Alfred Adler sehr wichtig, weil er davon ausging, dass man im Kindesalter mit der richtigen Erziehung den Verhaltensstörungen vorbeugen kann und den Grundstein für gesunde Persönlichkeiten legt. Er gründete in den 30-er Jahren in Wien Erziehungsberatungsstellen und bildete Eltern und Lehrpersonen aus. Er baute schon vor fast hundert Jahren auf die demokratische Erziehung, die nach wie vor sehr aktuell und Zeit gemäss ist. Seine Ideen und Grundsätze sind in den meisten modernen Erziehungskonzepten enthalten.

Die IP ist eine Tiefenpsychologie, die neben jener von Freud und Jung steht. Ihre Akzente liegen auf der sozialen Integration und der Zielorientiertheit menschlichen Verhaltens. Adler beschreibt die Gleichwertigkeit als Grundlage guter Beziehungen, die im Gegensatz zu den allgegenwärtigen Minderwertigkeitsgefühlen steht.

Ziele

Das Ziel unserer Erziehung sind psychisch gesunde, stabile Kinder und Erwachsene. Das Ziel unserer Weiterbildung ist, Wissen und Erfahrungen zu vermitteln, wie dieses Erziehungsziel umgesetzt werden kann.

Ausbildungsschwerpunkte

Es wird die demokratische Erziehung vermittelt, weil sie Zeit gemäss ist und auf alle Fragend der modernen Familie eingehen kann. Es ist eine Erziehung in der Ermutigung eine wichtige Rolle spielt, in der die Kinder in ihren Stärken abgeholt werden, in der nicht Strafen sondern logische Folgen angestrebt werden. Die Erziehungsperson soll die Kinder in ihrem Handeln verstehen und angemessen darauf reagieren.

Damit das möglich ist, muss ein Basiswissen über psychologische Zusammenhänge vorhanden sein, die helfen, die Kinder besser zu verstehen. Das ist für Eltern und Erzieher/innen nicht immer einfach. Begleitende Supervision soll helfen, die Erfahrungen zu reflektieren und neue Möglichkeiten auszuprobieren.

Kursinhalte

Grundlagen der IP und die demokratische  Erziehung bilden die thematischen Schwerpunkte. Zu jedem Thema wird Theorie vermittelt. Viele praktischen Übungen veranschaulichen die Theorie. In den Erziehungsfragen führen Beispiele aus der Praxis zur Theorie und zurück zur Praxis.

Themenblöcke

  • die demokratische Erziehung
  • Hintergrundinformationen, psychologische Zusammenhänge
  • Entwicklung des Kindes
  • Erziehungsstile und -Komzepte im Vergleich
  • Persönliche Reflexion

Ausbildungsprogramm

Jahreskurs

160 LE

Erziehungs-Selbsterfahrung

10 Stunden

Supervision in Gruppen

10 Stunden

 

 

Projektarbeit zu berufsbezogenem Thema im Bereich Erziehung

LE: Lerneinheiten

Selbsterfahrung einzeln zur persönlichen Erziehung, zu der persönlichen Familienkonstellation und zum eigenen Erziehungsstil gehört zur Weiterbildung.

Ein fester Bestandteil der Weiterbildung ist Erziehungssupervision. Dies findet in zwei Formen statt. Im Rahmen der Themen "Erziehung" werden immer wieder aktuelle Beispiele der Teilnehmer/innen besprochen, reflektiert erläutert und gemeinsam nach Erziehungsstrategien gesucht. Zusätzlich sind Erziehungssuopervisionen in Kleingruppen zu besuchen, um das Thema zu vertiefen.

Die Projektarbeit wird zu einem frei gewählten Thema im Bereich Erziehung geschrieben.

Kosten

Jahreskurs

Fr. 4'960.00

Selbsterfahrung po Stunde

Fr. 120.00

Supervision in Gruppen pro Stunde

Fr. 40.00

 

 

Das Kursgeld kann auch in 3 Raten bezahlt werden. Wer mehr Raten braucht, kann das mit der Bereichsleitung absprechen.

Was bringt die Ausbildung

  • Fundierte Fachinformationen zur Erziehung
  • Viel Hintergrundwissen zur Entwicklungspsychologie
  • Grundlagenkenntnisse zur Individualpsychologie
  • Zusammenhänge zwischen elterlichem und kindlichem Verhalten
  • Persönlichen Erziehungsstil reflektieren
  • Neue Strategien für den Erziehungsalltag
  • Umsetzen des Wissens in den Berufsalltag
  • Methoden und Strategien der demokratischen Erziehung
  • Diplom zur Fachperson Erziehung
  • Bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt im Bereich Erziehung

Es gibt bereits Erziehungskurse bei verschiedenen Anbietern.

Dieser Kurs unterscheidet sich von herkömmlichen Angeboten:

  • Er basiert aud der Individualpsychologie
  • Demokratische Grundhaltung 
  • Dauert wesentlich länger als ein herkömmlicher Erziehungskurs
  • Vermittelt vertiefte, fundierte Einsichten, Hintergrundinformationen
  • Supervision zu aktuellen Erziehungsfragen
  • Gemeinsames Erarbeiten von Erziehungsstrategien
  • Keine Rezepte. Diese sind bei schwierigen Kindern nicht anwendbar

Anschlussweiterbildung

Die Weiterbildung idt ausbaubar. Mit einem weiteren Kurs können Absolvent/innen des Jahreskurses das Diplom zur/m "Erziehungsberater/in" erreichen und sich so die Grundlagen schaffen für den Fachtitel "Beraterin SGfB" der Schweizerischen Gesellschaft für Beratung SGfB. Mehr Informationen dazu gibt es am Informationsseminar.

Aufnahmebedingungen

Berufsausbildung mit eidgenössischem Fähigkeitsausweis oder Matura. Dazu mindestens 3 Jahre Berufserfahrung im sozialen Bereich (z.B.Beratung, Pädagogik. Pflege, Familienarbeit, auch in der eigenen Familie).

Bei anderer Vorbildung muss mit der Bereichsleitung Kontakt aufgenommen werden, um zu klären, ob die Vorbildung genügt.

Informationsabend

Der nächste Informationsabend findet am 15. Juni statt um 19.30 Uhr an der Frohburgstrasse 80 in Zürich im Zentrum für Form und Wandlung. Voranmeldung nicht erforderlich.

Termine

Kurs immer am Dienstag von 17.30 bis 21.15 Uhr.  4 Lerneinheiten pro Abend. Zusätzlich 2 - 4 Samstage. Beginn 26. Oktober 2010 (oder 5. April 2011, je nach Anzahl der Anmeldungen. Der Kurs findet statt an der Frohburgstrasse 80 in Zürich, im Zentrum für Form und Wandlung.

Anmeldung

Anmeldeformulare können hier unten an der Seite bei den Downloads heruntergeladen oder telefonische bestellt werden bei Andrea Pini 062 923 53 36.  Anmeldeschluss 10. September 2010 (oder 15. Februar 2011)

Anmeldungen an: Andrea Pini / Haldenstrasse 75 / 4900 Langgenthal

Bei konkreten Fragen können Sie gerne die Kursleiterin Andrea Pini kontaktieren
062 923 53 36 oder aai.erziehung@besonet.ch

Anmeldeformular  [DOC, 71.0 KB]


Downloads und weitere Informationen

 Anmeldeformular  [DOC, 71.0 KB]